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Warum Zulieferer jetzt auf eigene Werkstoffwerke setzen

Mehrere Mittelständler bauen Fertigungstiefe zurück ins eigene Haus — aus Sorge vor erneuten Lieferkettenbrüchen. Ein Rundgang durch eine Branche im Umbruch.

Als vor einigen Jahren ein einzelner Hafen wochenlang stillstand, reichte das aus, um halbe Produktionslinien in Süddeutschland zum Erliegen zu bringen. Diese Erfahrung sitzt vielen Zulieferern noch immer tief in den Knochen — und sie verändert, wie investiert wird.

Statt weiter auf möglichst günstige, weit entfernte Zulieferketten zu setzen, bauen etliche Mittelständler seither eigene Kapazitäten für kritische Vorprodukte auf. Die Rechnung: Höhere Fixkosten heute gegen weniger Abhängigkeit morgen.

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  • Höhere Fixkosten durch eigene Werke belasten kurzfristig die Marge — Analysten erwarten sinkende EBIT-Spannen im laufenden Jahr.
  • Weniger Abhängigkeit von externen Zulieferern senkt mittelfristig das Bilanzrisiko aus Lieferkettenunterbrechungen.
  • Investitionen werden überwiegend aus dem laufenden Cashflow finanziert, nicht über neue Schulden.

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